Im Dezember konnten wir im Zentrum Paul Klee in Bern auf die Eröffnung der Ausstellung Klee im Krieg anstossen, welche noch bis Anfang Juni 2018 zu sehen ist. Die Sammelausstellung zeigt erstmals umfassend, welche Auswirkungen der erste Weltkrieg auf Paul Klee und sein künstlerisches Schaffen hatte. Biografisches und historisches Material, eingebettet in bewusst inszenierten Raum, gibt einen Einblick in die Zeit, welche von tiefgreifenden Umbrüchen und Schrecken geprägt ist. Gestalterisch äussert sich dies als gedämpfte Atmosphäre welche wechselweise von Hell und Dunkel aufgebrochen wird.

Der Besucher taucht auf dem Weg ins Untergeschoss langsam in das Thema ein. Idyllische Fotografien zeigen Paul Klee als Kind und überlagern sich mit kriegerischem Filmmaterial.

Der Ausstellungsraum ist von einer dunklen Wand gesäumt, worauf eine Chronologie von 1912 – 1921 mittels Fotografien, Texttafeln und Zitaten veranschaulicht wird. Im Kontrast dazu ist das Zentrum des Raumes hell gehalten und zeigt thematisch ausgewählte Werke.

Das Gestaltungskonzept für rund 100 Meter Ausstellungswand und einigen Quadratmetern Ausstellungsfläche wurde als Kooperationsprojekt von Rosa Bolliger fluchtpunkt – Innenarchitektur und Szenografie und Sonja Koch Szenografie realisiert.